Bilaterale kündigen, die Schweiz ins Chaos stürzen? Den Ast absägen, auf dem man selber sitzt?
Es geht um alles: stabile Beziehungen zu Europa – oder Abschottung nach dem Trump-Prinzip.
Die Initiative erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge mit der EU. Und zwar bereits, wenn die Bevölkerung der Schweiz um bloss 4 Prozent auf 9,5 Millionen Menschen wächst.
Die Initiative ist ein Angriff auf die Kaufkraft der Bevölkerung. Export-KMUs gehen kaputt, Arbeitsplätze werden vernichtet und Löhne und Renten sinken, weil ohne Bilaterale auch der Lohnschutz wegfällt.
Regionalspitäler müssen schliessen, weil der Betrieb ohne Personal aus dem Ausland schlichtweg nicht mehr aufrechterhalten werden kann.
Jedes Jahr scheiden mehr Personen altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt aus, als Junge nachrücken. Gewisse Branchen sind existenziell abhängig von Ausländern. Im Baugewerbe und der Gastronomie stellen Ausländer über zwei Drittel aller Arbeitskräfte.
Die 1,5 Millionen EU-Bürger und Bürgerinnen, die hier leben, werden zu Menschen zweiter Klasse. Sie müssten jederzeit damit rechnen, dass ihre Kinder oder Ehepartner ausgewiesen werden.
Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes
Zivildienstleistungen sind unverzichtbar – insbesondere in Spitälern, Pflegeheimen, in Schulen, im Naturschutz und in der Landwirtschaft. Das neue Zivildienstgesetz führt zu einem massiven Abbau dieser Leistungen, obwohl sie dringend gebraucht werden. Wir dürfen junge Menschen nicht davon abhalten, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.
Ja zum Projektierungskredit für das Kunstmuseum Bern
Das Museum ist ein Stück Berner Identität. Ein Ja ist ein Bekenntnis zu Investitionen in die Zukunft unseres Kantons. Wir müssen unser kulturelles Erbe sichern. Das Kunstmuseum verbindet Stadt und Land. Es ist stark sanierungsbedürftig. Über 50 der total 147 Millionen Franken kommen von Privaten, Stiftungen und der Wirtschaft, das ist mehr als ein Drittel der Kosten. Dieses aussergewöhnliche Engagement zeigt, wie wichtig das Projekt für den Kanton Bern ist. Ein Nein würde das Projekt blockieren, bereits zugesagte private Mittel gefährden und die dringend nötige Sanierung verzögern. Am Ende käme uns das in jeder Hinsicht viel teurer zu stehen.
Möchtest du Informationen zur SP oder bist du interessiert, bei der SP Sigriswil mitzumachen? Dann melde dich bei Marc Marti, 078 652 25 67, marc.marti@sitcom.ch.